Erhöhte Produktivität
durch Taktmontage im Maschinenbau
PulseTrack bietet die einfachste Art für eine Taktfertigung. Die Verbindung des Taktantriebs mit den Rollwagen ermöglicht eine erhöhte Produktivität durch feste Takte und eine maximale Energieeffizienz. Ein Antrieb für mehrere Rollwagen ermöglicht gleichzeitige „Taktung“ der gesamten Linie.
- höhere Arbeitssicherheit
- bodeneben
- komplett geschlossenes System
- kontinuierlich oder sequenziell
- minimaler Einbauraum im Fundament
Liniengewicht bis 600 Tonnen
Das PulseTrack-System besteht aus einem Taktantrieb und Rollwagen der Serien LeanTrack oder CustomTrack. Die Rollwagen werden dabei mit einem Mitnehmer ausgestattet welche in die Zugstange des Taktantriebs gekoppelt sind. Das System ermöglicht eine ergonomische Fließfertigung mit einem Liniengewicht bis 600 Tonnen. Die Produkte werden automatisiert zur nächsten Arbeitsstation weitergetaktet. Feste Takte führen zu einer Steigerung der Produktivität.
Minimierte Energie- und Folgekosten
Durch die wartungsfreien Komponenten und die hohe Energieeffizienz ist der PulseTrack-Einsatz äußerst wirtschaftlich und nachhaltig: Ein zentraler Antrieb für mehrere Rollwagen ermöglicht die gleichzeitige Taktung der gesamten Linie. Das bedeutet: die Rollwagen sind antriebslos.
Einfache Steuerung und höchste Transparenz
Jeder Taktantrieb ist mit einer eigenen Liniensteuerung ausgestattet. Das konfigurierbare Dashboard ermöglicht maximale Transparenz und Kontrolle. Das Dashboard wird kundenspezifisch erstellt und muss separat beauftragt werden.
Funktionsprinzip: Taktantrieb
PulseTrack Einsatzbereiche:
zufriedene Kunden mit Taktantrieb
Hochflexible Anwendungsszenarien
PulseTrack Layoutkonzepte
Einfache gerade Strecke (PulseTrack + LeanTrack)
U-Strecke (PulseTrack + CustomTrack)
Gerade-Strecke mit stationären Zuführstrecken(PulseTrack + CustomTrack + LeanTrack)
Rollwagen für den Taktantrieb-Einsatz:
Standard oder kundenspezifisch
Grubeneinbau für den Unterflurantrieb
- das Halteprofil ist, wie die RundSchiene, bodeneben vergossen
- PulseTrack Taktantriebe sind auch nachrüstbar
- keine Stolperkanten, da der Antrieb bodeneben verbaut ist
Varianten des Weitertaktens
in der Fließmontage
In modernen Montagesystemen bestimmt die Art des Weitertaktens die Effizienz und Dynamik des Materialflusses. Man unterscheidet im Wesentlichen drei Varianten:
1. Synchrones Weitertakten (Starrtakt)
Beim synchronen Takt bewegen sich alle Werkstücke zum exakt gleichen Zeitpunkt um eine Montagestation weiter. Die gesamte Linie ist starr gekoppelt: Erst wenn an jeder Station der Arbeitsschritt abgeschlossen ist, erfolgt der gemeinsame Impuls zum Weitertakten.
- Charakteristik: Feste Taktzeiten; die langsamste Station bestimmt den Rhythmus.
- Ideal für: Hochautomatisierte Linien mit geringer Varianz und stabilen Prozesszeiten.
2. Kontinuierliches Weitertakten (Stetigfluss)
Hier befinden sich die Produkte in einer permanenten, gleichmäßigen Bewegung durch die Montagestationen. Es gibt keinen Stillstand für den Transport; die Montage erfolgt während der Fahrt (z. B. am laufenden Band).
- Charakteristik: Höchste Durchlaufgeschwindigkeit; erfordert mitlaufendes Personal oder synchronisierte Montageroboter.
- Ideal für: Großserienfertigung mit sehr kurzen Eingriffszeiten pro Station.
3. Kaskadiertes Weitertakten (Sequentielles Nachrücken)
Beim kaskadierten Takt bewegen sich die Werkstücke zeitversetzt. Sobald ein Produkt die letzte Montagestation verlässt, wird der Platz frei und das dahinterliegende Produkt rückt nach. Dieser Nachrück-Impuls setzt sich schrittweise gegen die Fließrichtung bis zum Bandanfang fort.
- Charakteristik: Dynamisches „Wellen-Prinzip“; die Stationen werden nacheinander befüllt, sobald der Nachfolgeplatz physisch frei ist.
- Ideal für: Manuelle Montagelinien oder Pufferstrecken, die eine gewisse Flexibilität beim Nachrücken erfordern.
Technische Daten
max. Liniengewicht |
bis zu 600 t auf der gesamten RundSchienen-Linie |
Taktlänge |
die Taktlänge ist frei definierbar – kundenindividuell |
Taktzeit |
die Taktzeit ist frei wählbar – kundenindividuell |
Geschwindigkeit |
bis zu: 3 m/min beladen und 5 m/min unbeladen (abhängig von der Gesamtmasse und den örtlichen Gegebenheiten) |
Steuerung |
|
Kommunikation |
|
Sicherheitskonzept |
|
Energieverbrauch und Energieversorgung |
|
Nutzbarkeit |
Nutzbar für alle RundSchienen-Größen:
auch nachrüstbar, wenn Spurweite >= 1.250 mm ist |
Optionaler Richtungswechsel
Kreuzungselement (90°)
Fahrwerke im Wagen oder im Boden integrierte Drehstationen erlauben den einfachen Richtungswechsel der uTrack Transportwagen. Damit ist jede beliebige Position am Einsatzort erreichbar. Das Kreuzfahrwerk ermöglicht in Kombination mit Kreuzungselementen einen Richtungswechsel. Das Kreuzungselement wird zusammen mit der RundSchiene installiert. Bevorzugter Einsatz: wenig Fahrwagen, viele Kreuzungen.
Quadroweiche (90°)
Die RundSchienen-Kreuzung besteht aus einzelnen Quadroweichen. Die Kassetten im Wagen sind schwenkbar gelagert. Die Umschaltung bei einer passiven Quadroweiche erfolgt über einen manuellen Umschalthebel oder einem Schwenkantrieb beim Wagen. Bei der aktiven Quadroweiche erfolgt der Richtungswechsel durch pneumatisch angetriebene Quadroweichen im Boden. Bevorzugter Einsatz: viele Fahrwagen mit wenig Kreuzungen, ohne Schräge, ohne Orientierungswechsel. Der Vorteil gegenüber dem Kreuzfahrwerk: sehr niedrige Bauhöhe des Wagens.
Drehstation (0-360°)
Die Drehstationen werden individuell entsprechend der Spurweite und Wagengröße hergestellt. Die bodenebenen Drehstationen können manuell oder über einen automatischen Antrieb gedreht werden und ändern dadurch auch die Orientierung des Produktes. Bevorzugter Einsatz: viele Fahrwagen, wenig Kreuzungen, bei schrägen Strecken oder bei einem Orientierungswechsel.